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Die blue traces wurden 2011 als Blues- und Rockband gegründet. Seitdem spielen die Münchner Musiker Michael Drescher (voc + git), Viktor Magdolen (keys), Fritz Winbeck (drums), Markus Roithmaier (bass) und Sven Kesselring (git) unverändert in dieser Besetzung.

Michi Dreschers unverkennbare Stimme prägt den Sound der, auch wenn seine Vorbilder unverkennbar sind. Eric Burdon, Joe Cocker und Tom Waits haben ganz sicher „Spuren“ (engl. traces) hinterlassen. Das gilt auch für den Rest der Band. Ihr ehrlicher und geradliniger Sound trägt den Gesang und begeistert durch mitreißende Spielfreude.

Die Fans nennen die Konzerte der blue traces „ein echtes Erlebnis“. Immer wieder aufs Neue schaffen die fünf Musiker eine besondere Atmosphäre, frei nach dem Motto „All that makes you happy is the Blues“ (Buddy Guy). Ihnen gelingen so elektrisierende Interpretationen von bekannten und weniger vertrauten Klassikern. Dabei reicht das Repertoire der  blue traces  von der „alten“ Blues-Buddies Muddy Waters, T-Bone Walker und Ray Charles bis zu Eric Clapton, Eric Burdon, Joe Cocker, Amy Winehouse und Janis Joplin.

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blue traces

 

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Michael (Michi) Drescher: lead vocals, guitar, blues harp & accordeon

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Nach intensivem Herumklimpern und Sammeln von mehr oder weniger wertvollen Instrumenten und eigenen (erfolgreichen) Versuchen, eine Gitarre zu bauen, wurde Michi 1991 zum Leadsänger der Münchener Chicago Bluesband Bluesway. Ihr blieb er bis 1998 treu und feierte mehrere Erfolge mit der ehrlichen Formation. Blues ist und bleibt seine große Leidenschaft. Daneben liebt er aber auch von Fango bis Tango und Fado bis zum Landler alles, was groovt und Spaß macht. Auf der Bühne ist Michi eine echte Rampensau und versteht es, das Publikum davon zu überzeugen, dass Blues nicht nur glücklich macht, sondern auch tanzbar ist.

Trotz lukrativer Angebote aus der Musikbranche ist er nicht nur bei seinem Lieblingsberuf Schreiner geblieben, er zieht auch die blue traces den Bühnen der Welt vor.

 

 

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Sven Kesselring: lead guitar, bass & backing vocals

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Nach eher weniger erfolgreichen Versuchen mit Melodika und Cello kam die Gitarre und die Musik der Singer-Songwriter. Erstere ist bis heute geblieben. Allerdings war es zunächst nicht der Blues, sondern die klassische Musik, die zur Leidenschaft  wurde. Die Helden der jungen Jahre hießen nicht Muddy Waters oder BB King, sondern John Dowland, Leo Brouwer und J. S. Bach. Statt mit lauten Schülerbands in verrauchten Probekellern abzuhängen, verbrachte er die Abende im Mandolinen- und Gitarrenorchester oder spielte Kammermusik. Das Ensemble „Seite an Saite“ feierte damals in Unterfranken kleine Erfolge und brachte vor allem Renaissancemusik für Saiteninstrumente und Gesang auf die Bühne. Mit dem Bayerischen Landeszupforchester kamen dann musikalische Freundschaften, die bis heute halten. Danach gab es eine kurze Liaison mit dem Jazz (unter anderem geteilt mit Fritz Winbeck). Doch nicht zuletzt durch die Arbeit im Schweinfurter Kulturhaus Disharmonie und viele Kontakte mit Musikern und Künstlern stellte sich der Blues als die echte, die wahre Liebe, „the real joy“  heraus. Denn mit den Freunden von den blue traces zu feiern, ist mit das Beste, was musikalisch und überhaupt passieren konnte. Denn nicht nur Buddy Guy weiß: „All that makes you happy is the Blues!“.

 

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Viktor Magdolen: keyboards

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 bt_vm_6x10Als 12-jähriger trifft ihn unvermittelt Woodstock mit Joe Cocker, Santana, Ten Years After, The Who, Janis Joplin, Jimi Hendrix und vielen mehr und er beginnt am Klavier sich mit Blues und Boogie zu beschäftigen.
1974 tritt er in die Schüler-Rockband Waldschrat ein, die sich auf Freizeitheim- und Schul-Festen einen – manche sagen begrenzt – legendären Status erarbeitet. 1977 beschließt er mit seinen besten Freunden, dass covern nicht die einzig seligmachende Art des Musikmachens ist. Konsequenterweise wird die Classic- und Jazzrock-Formation ANONYM gegründet, die dann über 30 Jahre Bestand haben wird, fast ausschließlich mit eigenen Songs. Hier wird an 5/4, 6/8, 7/4 und 13/8 Takten gefeilt, meist auch mehrere Rhythmen und noch mehr Ideen in einem einzigen Song. Viele Konzerte in und um München, u.a. im Zirkus Krone, Theatron, Feierwerk, aber auch zwei unvergessene Festivals im Allgäu; Rundfunk-Specials (u.a. im Zündfunk); und auch ein TV-Auftritt ist dabei (https://www.youtube.com/watch?v=RufOn-OJYbo).
Im Jahr 2004 wird ihm ein Aushilfsjob bei Soulchicken angetragen, schnell wird er festes Bandmitglied. Nach Auflösung der Band ist er 2011 Mitgründer von Simply SOUL, einer 10-köpfigen Soulband, die mit schwarzen und weißen MusikerInnen sehr erfolgreich viele tolle Locations bespielt (Sommer- und Winter-Tollwood, Streetlife-Festival, Olympiaturm, Village, Spectaculum Mundi, etc.). 2019 geht er hinsichtlich Soul zurück zu den Wurzeln und gründet mit vielen Ex-Bandmitgliedern von Soulchicken die Band SoulChicken Reloaded und huldigt damit auch weiterhin den Soul der 60er- und 70er-Jahre.
Im wirklichen Leben Professor mit Fokus Onkologie an der Frauenklinik der TU München organisiert er bei einer jährlich stattfindenden Winter School in Südtirol seit 2004 Live-Konzerte der Inhibitiers Allstar Band mit Musikern aus mehreren Bands (https://www.youtube.com/watch?v=0xI50YYxqIU). Ein weiteres Highlight der Aushilfsjob als Keyboarder bei der Band Feedback als Vorgruppe von Deep Purple open air in Benediktbeuern (https://www.youtube.com/watch?v=SPiov2BUuJ0).
Seit 2013 spielt er höchstmotiviert auch bei den blue traces, wo ihn sein Musikerkumpel Fritz (mit dem er seit über 40 Jahren gemeinsam Musik bei Waldschrat, ANONYM, Inhibitiers Allstar Band, Soulchicken Reloaded macht/e) ebenfalls zunächst als Aushilfe köderte, um dann schnell zu realisieren, dass die anderen Jungs in der Band (Michael, Sven und Markus) nicht nur hervorragende sondern auch sympathische Musikerkollegen sind, mit denen es sich lohnt, das Beste des Rhythm & Blues zu entdecken und zu spielen.
 
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Fritz Winbeck: drums, percussion

bt_fw_6x10In jungen Jahren verbrachte er drei Jahre im Klavierunterricht und ganze zwei im Schülerchor. Ansonsten widmete er sich intensivem Gesangstraining im samstäglichen Badewasser.

Gemeinsam mit Viktor bespielte er die Band Waldschrat, eine nur begrenzt legendäre Schülerband der 70er Jahre. Mit der Band ANONYM spielten die beiden zusammen Münchner Deutschrock von Feinsten, und das ziemlich lange und mit großer Freude. Es folgte die Band CoolTour. Derzeit spielen beide zum Ausgleich zu den blue traces bei The Inhibitiers Allstar Band und Soulchicken Reloaded.

Musikalisch prägend waren Status Quo, Uriah Heep, Deep Purple, Led Zeppelin, usw.

Fritz ist tief verwurzelt im 4/4-Takt und legendär für seinen Hang zur konstanten Beschleunigung. Eine der größten Herausforderungen seines Lebens bestand darin, bei Anonym den 7/4- und sogar den – nicht allzu üblichen – 13/4-Takt zu meistern. Kurz bevor die Band sich nach mehr als 30 Jahren auflöste, stellte sich ein gewisses Gefallen ein. Bei den blue traces sorgt Fritz gerne für den straighten Rock´n Roll Groove und schiebt nur unter Androhung der Höchststrafe den Besen auf seinen Drums.

Als erklärter Bayern-Fan muss er sich seit Jahrzehnten mit seinem 60er-Keyborder-Kollegen Viktor kabbeln. Oftmals führt das dazu, dass das blaue Desaster des vergangenen Wochenendes die Band mehr beschäftigt als neue Arrangements.

 

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Markus Roithmaier: bass, guitar & backing vocals

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12 Jahre Geigen- und Bratschenunterricht sind nicht spurlos an ihm vorbei gegangen. Zumindest das Gehör ist dadurch unbestechlich  geworden und gemeinsam mit Keyboarder Viktor trägt er dazu bei, den Sound der blue traces harmonisch „waterproof“ zu machen. Nach den Streichinstrumenten kam die Gitarre und als Autodidakt wurde er zum Lehrer und hatte viel Freude daran, sich unterschiedlichste Musik zu erschließen und diese zu vermitteln. Auch als Chorsänger hat er sich bewiesen und sorgt ab und an für den Mehrklang der Band.
Anarchol, eine berühmt-berüchtigte Schülerband der Münchner 80er Jahren wurde zum Experimentierfeld, sowie einige Gruppierungen, die es nicht einmal zu einem Namen gebracht haben.

Mit dem Sänger Michi Drescher verbinden ihn lange Abende und eine intensive Zeit in einer gemeinsamen jahrelangen WG. Das wichtigstes Motto der damaligen Zeit: „Ois is Blues – auch der Abwasch!“
Blues ist ohne Zweifel die große Liebe, daneben aber auch Rock- und griechische Musik, Rap, Klassik etc. Und dies sei all denen gesagt, die seinen Namen (durchaus zurecht) mit Bob Seger assoziieren.

 

 

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Special guest

Eddie Taylor: tenor sax

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Eddie Taylor aus Norfolk, Virginia, kam als Saxophonist des legendären T-Bone Walker nach Europa und machte sich in der Künstlerszene in Paris einen Namen. Bei einer Tournee, die auch nach München führte, blieb er hier hängen und spielt(e) u.a. in der Band von Peter Maffay (insgesamt 19 Jahre), sowie mit Marius Müller-Westernhagen, Max Greger jr., der Ludwig Seuss Band und Münchens Soulband #1 Simply Soul featuring Mel Canady.

Nicht nur musikalisch ein Schwergewicht sondern auch menschlich ein Pfundskerl, freuen wir uns immer, wenn sich die Gelegenheit ergibt mit Eddie aufzuspielen.

 

 

 

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Family & Friends

Ohne Mithilfe von sehr wertgeschätzten Freunden wäre das Projekt blue traces gar nicht denkbar.

Wir wollen uns besonders herzlich bei Elmar Wittmann (Tontechnik, Audioaufnahmen), Johannes Komarek (Tontechnik), Tom Fürch (Foto, Video), Florian Reim (Foto), Veronika Wittmann (Graphik & Design), Sven Hüssner (Internetpräsenz), Reinhold Köhler (Audioaufnahmen), Lisa Raidl (Video), Oliver Czeiner (Video, Internet), und allen anderen, die wir jetzt vergessen haben, bedanken!

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